Kräuterführung mit „Kräuterwastl“ Sebastian Viellechner am 26.4.2019

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Eine Kräuterführung mit dem bekannten „Kräuterwastl“ Sebastian Viellechner ist ein besonderes Erlebnis. So boten wir 21 interessierten Erwachsenen eine Führung mit ihm an. Wir bekamen erklärt, dass sogenannte „einheimische“ Kräuter nicht immer in unseren Gegenden gewachsen sind, sondern auch irgendwann als „Neophyten“ (von griechisch néos „neu“ und phytón „Pflanze“) eingeführt wurden. So z. B. der Giersch: Er wurde von den Römern (ca. 100 v.Chr - 200 n.Chr.) als sehr gesundes und kräftigendes Gemüse mitgebracht und besiedelt seitdem unsere Gärten, Mädesüß brachten die Kelten mit und anderes mehr.

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Frisch ausgetriebene Blätter z. B. von der Linde, Buche oder Birke sind essbar und haben heilende Wirkung, sowie viele Pflanzen, welche wir als „Unkraut“ betiteln. Aber auch giftige Pflanzen gibt es, oft als Nachbar zu anderen, z. B. die Herbstzeitlose, welche neben dem Bärlauch wachsen und leicht mit ihm verwechselt werden kann.

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Neben den kurzweiligen und sehr aufschlussreichen Ausführungen über die Heilkraft und Anwendung von vielen verschiedenen Pflanzen zeigte uns Sebastian Viellechner auch Kraftorte im Mangfalltal.

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Zum Abschluss durften wir Brotaufstriche mit frischen Kräutern und Blüten, Kräutergetränke und Liköre verkosten.

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Trotz Wind und Regen, fesselte der „Kräuterwastl“ über 4 Stunden die aufmerksamen Teilnehmer.

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Text: Klara Wude